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Mittwoch, 9. Februar 2011

Tagebuch vom 09.02.11

Heute habe ich die sechste Folge von The War gesehen. Darin ging es darum, dass neben der Rüstungspruktion auch der Ausbildungsstand der US Army besser wird. Im Blickpunkt stand der Kriegsschauplatz Italien, wo die amerikanische Armee, von Nordafrika kommend, von Süditalien aus auf Rom zumarschiert. ZUnächst wird sie von der deutschen Wehrmacht am Kloster Monte Cassino, dem Stammsitz des Benediktinerordens, aufeghalten. Es finden dort heftige und blutige Kämpfe statt, wobei viele amerikanische GI`s fallen und das Kloster von Monte Cassino schwer beschädigt wird, obwohl die deutsche Wehrmacht dem Papst und dem Vatikan zugesichert hatte, das Kloster zu schonen, eine beschämende Barbarei. Außerdem hatten die amerikanischen Truppen die deutsche Wehrmacht umgangen, indem sie bei Anzio, wo es ebenfalls zu schweren und verlustreichen Gefechten kam, einen Brückenkopf bildeten, um ihre Truppen bei Monte Cassino zu entlasten. Der Befehlshaber verspielte allerdings den Vorteil, weil er die Stellung zu umständlich sicherte. Insgesamt konnten die amerikanischen Truppen in Zusammenarbeit mit den britischen Truppen bis nach Rom vordringen.
Gleichzeitig flogen immer mehr amerikanische GI`s zunächst nach Großbritannien, wo sie mithalfen die Invasion in der Normandie vorzubereiten.
Die amerikanische Armee war daneben im Pazifik erfolgreich, weil sie begann, die Marianen und andere Inselgruppen von den Japanern zu befreien, um nach Japan selbst vorzudringen.
Weiter konnten amerikanische Rüstungsgüter in die Sowjetunion transportiert werden, damit die Rote Armee die deutsche Wehrmacht aus der Sowjetunion vertreibt.
Die Serie zeigt eindrucksvoll, wie weit verstreut die Kriegsschauplätze sind. Sie vermittelt, warum demokratische Staaten Diktaturen überlegen sind, weil sie Politik glaubwürdig und überzeugend mit moralisch einwandfreien Mitteln vertreten. Der Zweck heiligt nicht jedes Mittel. Zivilcourage ist gefragt.
Bei meiner Reise in die Vereinigten Staaten im September letzten Jahres konnte ich in Washington das Franklin Delano Roosevelt Memorial bei Nacht besichtigen, ein beindruckendes Erlebnis. Dieser bedeutende Präsident hat es verstanden, der amerikanischen bevölkerung zu vermitteln, warum sie gegen Japan und Deutschland in den Krieg ziehen musste.
An solchen Führungspersönlichkeiten mangelt es in der heutigen Zeit. Es ist nicht ersichtlich, wer eine solche Persönlichkeit sein könnte. Gute Reden reichen dazu nicht aus. Dazu bedarf es überzeugender Taten, ohne auf die Zustimmung in Fernsehen, Presse und Internet zu achten. Die eigene Überzeugung und ihre +berzeugende Darlegung sind entscheidend. Dazu muss man von der Richtigkeit seines eigenen Handelns überzeugt sein.

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