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Mittwoch, 16. Februar 2011

Tagebuch vom 16-02.11

Heute habe ich Folge 13 von The War gesehen. Ihr Titel lautete "Ein langer, steiniger Weg". Es handelt sich um ein Zitat aus einer Rede des schwer kranken amerikanischen Franklin Delano Roosevelt, in der er betonte, dass es trotz ermutigender Anzeichen für den Sieg der Amerikaner gegen ihre Feinde noch ein langer, steiniger Weg bis zum endgültigen Ziel sei.
Dabei meinte er den Krieg im Pazifik, der immer noch erschreckend hohe Opfer forderte. Eine Zeitzeugin erzählte, dass sie auf ihrem Heimatbahnhof eine endlose Reihe von Särgen gesehen habe, so dass sie habe furchtbar weinen müssen.
Japan vorgelagert ist die Insel Okinawa. Diese Insel musste die amerikanische Armee erobern, bevor sie daran gehen konnte, Japan selbst anzugreifen. Die Amerijaner haben Okinawa dann erobert.
Auf dem europäischen Kriegsschauplatz trat der Zweite Weltkrieg in die Endphase. General Eisenhower überließ der Roten Armee den Sturm auf Berlin. Am 25.04.1945 trafen sich amerikanische und russische Truppen bei Torgau an der Elbe. Die KOmmandeure schüttelten sich die Hände.
Am 30.04.1945 standen Soldaten der Roten Armee auf dem Platz vor dem Reichstag in Berlin und schwenkten ihre Fahne. Amgleichen Tag begingen Adolf Hitler und seine Frau Eva Braun sowie das Ehepaar Goebbels mit ihren Kindern Selbstmord. Vor seinem Tode hatte Hitler Großadmiral Dönitz zu seinem Nachfolger bestimmt.
Bereits 1944 hatten Soldaten der Roten Armee in Majdanek ein Vernichtungslager mit Krematorium entdeckt. Das alliierte Oberkommando hatte diese Entdeckung nicht publik gemacht, weil sich seine Mitglieder nicht vorstellen konnten, dass Schergen der Nationalsozialisten zu solchen menschenunwürdigen Handlung, Verbechen gegen die Menschlichkeit, fähig seien. Sie hatten ihnen noch einen Funken Anstand zugetraut. Als aber die britischen und amerikanischen Verbände die Konzenreationslager Dachau, Neuengamme, Bergen Belsen oder Mauthausen entdeckten, erkannten sie den menschenverachtenden Charakter des Nationalsozialismus und begriffen, warum und wogegen sie gekämpft hatten. Die Soldaten, die diese Vernichtungslager betraten, empfanden das gleiche und empfanden tiefe Verachtung für das deutsche Volk. Obwohl ich 1950 geboren bin und selbst nicht an verbrechen gegen die Menschlichkeit beteiligt war. empfinde immer noch tiefe Scham, wenn ich Bilder von vernichtungslagern sehe. Ich kann diesen Akt der Barbarei nicht verstehen. Verbrechen gegen die Menschlichkeit dürfen sich niemals und nirgendwo wiederholen. Wer solche Verbrechen begeht oder plant, muss bestraft werden, notfalls muss sogar ein Krieg geführt werden.
Am 08.05.1945 kapitulierte die Wehrmacht. In Europa endete der Zweite Weltkrieg.  In Großstädten wie New York wurde das Ende des Krieges in Europa mit Paraden gefeiert, während in Kleinstädten die Läden geschlossen blieben und die Bevölkerung zu Hause feierte.
Jetzt ging der Krieg nur noch im Pazifik weiter.
Der Militärrat in Ägypten will keine gesamte neue Verfassung ausarbeiten lassen, sondern er hat ein achtköpfiges Gremium mit hockaratigen Juristen berufen, um ein neues Wahlgesetz ausarbeiten zu lassen. Dieses Gesetz soll in zehn Tagen fertig sein, damit schnell ein neues Parlament gewählt werden kann. Aus dem Parlament heraus soll die neue zivile Regierung gebildez werden. Die Regierung soll eine verfassunggebende Versammlung einberufen. Dem ägyptischen Militär ist es ernst, nur vorübergehend bis zur Bildung einer neuen zivilen Regierung die Macht auszuüben.

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