Im Juli 2008 kündigt die Deutsche Bank an, vom Finanzkonzern Fortiszwei Firmeneinheiten und die Handelsbank Unie der ABN Amrofür 709 Mio. Euro zu erwerben. Fortis hatte gemeinsam mit der Royal Bank of Scotland und der spanischen Santander 2007 ABN Amro erworben. Die EU Wettbewerbsaufsicht verlangte von Fortis, sich von einigen Geschäftsbereichen zu trennen.
Nach der Verstaatlichung von Fortis will die Regierung als neue Eigentümerin nachverhandeln. Die Nachverhandlungen führen zu keinem Erfolg, weil nur die Deutsche Bank den Kaufpreis bezahlen kann. Im April 2010 kommt es zum Vertragsabschluß. Für 700 Mio. Euro erwirbt die Deutsche Bank Teile von ABN Amro und wird viertgrößter Anbieter im niederländischen Firmenkundengeschäft mit einem Marktanteil von 14 Prozent und 34.000 Kunden.
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