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Dienstag, 6. September 2011

Tagebuch vom 06.09.11

Die Börse hat fast 5 Prozent verloren. Die Furcht vor einer Rezession geht um. Dafür gibt es keine Anhaltspunkte. Mit einer Abschwächung der Konjunktur ist zu rechnen. Darauf ist die deutsche Industrie gut vorbereitet, weil die Auftragsbücher für mehrere Montae gut gefüllt sind. Außerdem sind die Möglichkeiten, Kurzarbeit wieder einzuführen seit der Krise 2008 / 2009 , gut. Viele Unternehmen haben Arbeitszeitkonten eingeführt, um bei wenigen Aufträgen gut über die Runden zu kommen.
Manche Analysten glauben, es könne sinnvoll sein, alle Banken zu verstaatlichen, weil die Regierungen sie dann kontrollieren und riskante Geschäfte verbieten können. Ob eine Bank privat oder staatlich ist, ändert nichts daran, dass riskante Geschäfte getätigt werden. Vielmehr ist bei einer staatlichen Bank die Gefahr sehr groß, dass fachfremdes Personal das Sagen hat und so riskante Geschäfte in großem Stil getätigt werden können. Bei Erfolg fließt nämlich der Gewinn in den öffentlichen Haushalt, um Schulden zu tilgen oder den Gewinn für Investitionen zur Verfügung zu haben. Notwendig ist es, die Börsenaufsicht zu stärken, um riskante Geschäfte zu verhindern.
Bis jetzt hat keine Regierung in ernst zu nehmender Weise Maßnahmen eingeleitet, um die Börsenaufsicht zu stärken. Die Lobbyisten der Banken haben eine Verschärfung zu verhindern gewußt.
Morgen beginne ich wieder mit der fortlaufenden Berichterstattung über die Börsenwoche vom 05. - 09.09.11. Es wird sich wahrscheinlich in den nächsten Monaten die Schaukelbörse fortsetzen.

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